Getragene Babys
fühlen sich geborgen

Der Mensch ist ein Tragling. Als physiologische Frühgeburt ist er auf die Pflege seiner Eltern angewiesen. Nach 9 Monaten in der Geborgenheit unter dem Herzen seiner Mutter fühlt er sich am wohlsten wenn er weiter von ihr oder dem Vater am Körper getragen wird.

Es ist ganz egal, wie das Baby getragen wird. Hauptsache es spürt weiter die Wärme, das schlagende Herz und hört die ihm vertraute Stimme. Dann sind Babys, wenn sie nicht gerade hungrig sind oder ein anderes Bedürfnis haben, am zufriedensten und weinen nachweislich weniger. Gerade in den Abendstunden, während der sie den Tag verarbeiten.

Manche Eltern tragen ihr Baby deshalb lange im Arm, doch mit der Zeit schmerzt das. Es empfiehlt sich deshalb ein Tragetuch oder eine Tragehilfe, wofür man sich am besten bei einer Trageberaterin informiert. Denn nicht jede Tragehilfe passt jedem und es gibt verschiedene Modelle, die unterschiedlichen Bedürfnissen entsprechen. Auch gibt es oft verschiedene Grössen.

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Mit dem Tragetuch oder der Tragehilfe sind die Hände frei während das Baby geborgen schlafen kann oder geschaukelt wird. So können die Eltern wunderbar essen, spazieren oder einkaufen gehen, rasch die Wäsche falten, Besuch empfangen oder mit einem älteren Geschwisterkind auf den Spielplatz. Auch eine Wanderung oder das Reisen sind so problemlos möglich.

Hat das Baby Hunger, kann man es sogar tragend stillen oder sich irgendwo niederlassen und heraus nehmen. Auch für kurze Wege vom Auto in den Laden ist das Tragen ideal. So muss man nicht die sperrige und schwere Babyschale heraus heben. Gerade für den mütterlichen Beckenboden ist dies die bessere Lösung.

Schläft das Baby zuhause im Tragetuch ein, kann man es vorsichtig „auswickeln“ und ins Bettchen legen. Schon kann die Mama auch mal in Ruhe unter die Dusche.

Für das Baby ist das Tragen optimal, denn der kindliche Rundrücken wird unterstützt während es die ideale Anhock-Spreizhaltung einnimmt, welche die Hüft-Reifung fördert. Die aufrechte Haltung und die leichte Massage beim Tragen helfen der Verdauung und verhindern zu heftiges Speien nach dem Füttern. Das stetige Schaukeln im Tuch animiert das Baby dazu, die Bewegungen auszugleichen, was seine Muskulatur fördert.

Beim Tragen erlebt es zudem seine Umwelt auf Augenhöhe, genauso wie die Gespräche und den Alltag seiner Eltern. Wird es müde, kann es seinen Kopf anschmiegen und in Geborgenheit einschlafen.

Ein Beitrag von:

Tamara Beck – Mama mal 3

Mit drei Kindern zwischen Kita- und Schulalter bietet jeder Tag neue Herausforderungen. Die Bedürfnisse von allen Familienmitgliedern unter einen Hut zu bringen, ist gar nicht so einfach. Und so darf ich jeden Tag dazulernen. Und gebe meine Erfahrungen gerne an meine Leser weiter.

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