Wo soll mein Baby schlafen?

Wenn es um die Schlafsituation geht, sind viele Eltern unsicher. Schläft es besser alleine oder bei uns? Oder ist das gefährlich? Vielleicht doch lieber ein Beistellbett? Fest steht, dass dies eine individuelle Entscheidung ist, diese aber für alle tragbar sein sollte.

Das Überleben eines Babys hängt von seinen Eltern ab. Deswegen ist es ganz normal, dass ein Baby, wenn es abgelegt und allein gelassen wird, zu weinen beginnt. Woher soll es wissen, dass es in Sicherheit ist und nicht gleich ein Säbelzahntiger um die Ecke kommt? Ja, diesbezüglich befinden sich unsere Babys wirklich noch in der Steinzeit…

Da Schlaf wertvoll für alle ist, sowohl für das Baby als auch die frischgebackenen Eltern, sollte die Schlafsituation allen dienen. Anfangs wird das Baby nämlich noch oft wach und möchte gefüttert werden. Denn in der Nacht entwickelt sich sein Gehirn und dies funktioniert nur dann optimal, wenn es genährt wird. Stillt die Mutter, ist ein Beistellbett oder Familienbett für Mutter und Baby am bequemsten.

Denn so kann die Mama im Liegen stillen und zwar schon bevor das Baby richtig wach werden muss und zu Weinen beginnt. Viele Mütter schlafen beim Stillen auch wieder ein. Zudem synchronisieren sich so erwiesenermassen die Schlafzyklen von Mutter und Kind, sprich, die Mutter wird nicht im Tiefschlaf geweckt.

Das Beistellbett bietet sich deshalb als optimale Lösung für die ersten Monate. Gerade wenn das Baby gerne mal spuckt, fühlt man sich als Mutter sicherer, wenn man dies nachts mitbekommt. Für eine sichere Schlafumgebung kleidet man das Baby am besten in einen Schlafsack. Decke und Kissen sind unnötig. Die Temperatur im Zimmer sollte zudem nicht zu hoch sein.

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Hat das gemeinsame Schlafen auch Nachteile? Das muss individuell betrachtet werden. Anfänglich erwacht man als Mutter noch oft ab den noch neuen und normalen Geräuschen des Babys, die Väter hingegen schlafen meistens weiterhin so tief, dass sie nächtliches Stillen, Wickeln o.ä. gar nicht mitbekommen. Wird die Mutter bei jedem Glucksen hellwach und kann nicht mehr einschlafen oder fühlt sich der Vater gestört in seinem Schlaf, ist vielleicht ein separates Schlafzimmer eine mögliche, bessere Lösung.

Viele Familien, gerade mit mehreren Kindern, bauen sich schöne Familienbetten. Am simpelsten geht das, wenn man mehrere Betten zusammen schiebt, um eine grosse Liegefläche zu erhalten. So profitieren auch Geschwisterkinder von geborgenen Nächten und müssen nicht eifersüchtig werden weil das Baby nachts bei Mama und Papa sein darf, sie selber aber nicht. Und keine Angst: ich habe noch von keinem Fall gehört, in dem der Jugendliche nachts samt Freundin noch im Elternbett genächtigt hat. 😉

Ein Beitrag von:

Tamara Beck – Mama mal 3

Mit drei Kindern zwischen Kita- und Schulalter bietet jeder Tag neue Herausforderungen. Die Bedürfnisse von allen Familienmitgliedern unter einen Hut zu bringen, ist gar nicht so einfach. Und so darf ich jeden Tag dazulernen. Und gebe meine Erfahrungen gerne an meine Leser weiter.

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