Wieviel Teilzeit können wir uns leisten?
Eine Rechnung mit vielen Fragen

Sobald man den positiven Schwangerschaftstest in der Hand hält, stellt man sich plötzlich viele Fragen. Ob man sich ein Teilzeitpensum leisten kann ist eine davon.

Als ich mir in meinem Au-pair Jahr in den USA überlegte, ob ich Medizin oder Rechtswissenschaften studieren soll, fiel meine Entscheidung ziemlich schnell. Mir war schon immer klar, dass ich Kinder und somit Teilzeit arbeiten möchte. Ich muss dazu ehrlicherweise auch sagen, dass Schwächen in Chemie und Physik von Anfang an eher auf ein Jurastudium deuteten. Ich setzte mich also bereits im Alter von zwanzig Jahren damit auseinander, welcher Beruf wohl besser mit einer Familie zu vereinbaren ist.
Ich entschied mich für ein Jurastudium und lernte dort dann auch direkt meinen Mann kennen.
Das Leben nahm seinen Lauf und vier Jahre nach Studienende erblickte unser erster Sohn das Licht der Welt. Obwohl für uns schon immer klar war, dass ich nach der Babypause weiterarbeiten werde, gab es damals einiges zu besprechen.

Fragen über Fragen
Wer arbeitet wieviel? Für welche Kinderbetreuung entscheiden wir uns und wie hoch sind die Kosten? Was machen wir bei Geschäftsreisen? Wie flexibel können wir sein oder nicht sein? Wer macht was im Haushalt? Wer bleibt mit dem kranken Kind Zuhause? Haben wir am Ende genug Geld für alles? Müssen wir wegen einem Teilzeitpensum auf etwas verzichten?

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Wir erstellten Listen und rechneten alles durch. Es wäre viel einfacher gewesen, wenn wir den Teilzeitrechner von Swiss Life damals schon gekannt hätten. Mehr oder weniger gleichzeitig stellte sich bei uns damals auch die Frage, ob wir weiterhin in einer Mietwohnung leben oder ob wir ein Haus kaufen möchten. Unser Traum war ein Eigenheim und das beeinflusste unsere Finanzplanung zusätzlich.

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Jetzt, da ich mit dem zweiten Kind schwanger bin und wir mittlerweile in unserem eigenen Haus wohnen, stellen wir uns natürlich wieder einige Fragen.

Vorsorgen, planen, vergessen
In dieser Schwangerschaft fragten wir uns natürlich wie fest ein zweites Kind unser Budget belasten wird und ob wir uns unser Modell weiterhin leisten können. Zudem werden wir in ein paar Jahren einen Teil der Hypothek zurückzahlen müssen und sollten deshalb jeden Monat einen gewissen Betrag zur Seite legen.

Nun konnten wir den Teilzeitrechner in Anspruch nehmen und mir fiel ein grosser Stein vom Herzen, dass wir uns immer noch auf der sicheren Seite befinden. Wir sind beide nämlich eher sicherheitsliebend, Risiken gehen wir eher ungern ein.

Der Teilzeitrechner lässt eine Berechnung mit Standardwerten zu oder man kann aber auch alle Posten selbst eingeben. Wenn man beispielsweise keine Kinderbetreuungskosten oder ein teures Hobby hat, dann wird das berücksichtigt.

Bei der ganzen Planung sollte man übrigens auch an die Zukunft denken. Mein Vater ist Treuhänder und lag mir schon bei meinem achtzehnten Geburtstag mit der dritten Säule in den Ohren. 🙂 Es hat tatsächlich gefruchtet. Gleichzeitig mit meinem ersten Arbeitsvertrag eröffnete ich ein Säule 3a Konto und zahle seither regelmässig ein. Beiträge in der dritten Säule helfen Vorsorgelücken zu schliessen. Je weniger man arbeitet, desto kleiner wird das Altersguthaben in der restlichen Vorsorge, das ist leider immer noch so.

Idealerweise beschäftigt man sich also frühzeitig mit der Finanzplanung. Sobald alles geplant ist, man für die Zukunft vorgesorgt hat, kann man dieses Thema wieder vergessen und sich den kleinen Schätzen widmen: den Kindern.

 

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Swiss Life entstanden.

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Die Angelones: Doing Family & New Work: Familienkonzepte und ihre Wirkung auf Arbeitsmodelle

Ein Beitrag von:

Stefanie Schütz – Schreibhase

Ich habe schon immer gerne geschrieben. Als ich meine Hochzeit plante, hat mich die Lust zum Schreiben so richtig gepakct und ich fing an als Kolumnistin für CYD zu schreiben. Rund ein Jahr nach meiner Hochzeit habe ich mich entschieden meinen eigenen Blog zu erstellen. Heute bin ich Mama von 2 wundervollen Kindern, arbeite Teilzeit als Juristin und bin das Gesicht hinter Schreibhase.

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