Wie du deine Partnerin
im Wochenbett unterstützt

Warum es wichtig ist, während des Wochenbetts für die Mama und ihr Baby da zu sein, und die besten Tipps, wie Jungväter ganz konkret helfen können.

Jungväter kommen leider immer noch oft zu hören, dass Babys in der ersten Zeit ja eh nur ihre Mama brauchen. Ein Mann könne ja schliesslich nicht stillen. Dies ist theoretisch zwar nicht komplett falsch, aber natürlich trotzdem Quatsch. Wie kann ein frischgebackener Vater seine Familie in den ersten Wochen also am besten unterstützen? Ganz einfach: indem er da ist.

Hier meine Ratschläge an Jungväter:


Zeit nehmen
Das mit dem Vaterschaftsurlaub ist so eine Sache. Der Teil mit dem «Urlaub» kann nur von jemandem geprägt worden sein, der keine Kinder hat, oder der ein doch eher antiquiertes Rollenverständnis hat. Schon bald werden die zwei Wochen hoffentlich gesetzlich verankert werden. Dies ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, aber immer noch meilenweit von wirklich modernen und gleichberechtigten Elternzeitmodellen weg, wie in anderen Staaten.

Solltet ihr zu der grossen Mehrheit der Arbeitnehmer gehören, die nur ein oder zwei Tage Vaterschaftsurlaub erhält, dann organisiert euch frühzeitig und bezieht eure Ferien in dieser Zeit. Mindestens zwei Wochen, lieber einen ganzen Monat. Lernt das Baby kennen, tragt es herum, oder lasst es einfach mal ein paar Stunden auf eurer Brust schlafen. Die ersten Tage sind wichtiger als ihr denkt!

Ich war bei unserem ersten Kind viel zu wenig lange zuhause, was ich bereue.


Zeit geben und Eigeninitiative zeigen
Baby schläft, Baby stillt, Baby will gewickelt werden, Baby schläft, und so weiter und so fort. In der ersten Zeit dreht sich eigentlich alles nur um die absoluten Grundbedürfnisse des Babys. Die Mama kommt grundsätzlich eh zu kurz. Also nehmt ihr ab, was auch immer ihr könnt. Wiegt das Baby auch einmal in den Schlaf und wickelt es.

Fragt nicht, was ihr einkaufen sollt, sondern macht es einfach. Und kocht auch gleich. Denkt mit. Weiterlesen...

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